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Veröffentlicht am 07.04.2013 in Energie und Umwelt

Energieberatung, Umweltschutz, Lüftung und Hygiene

Energieberatung, Umweltschutz, Lüftung und Hygiene

Neue Aufgaben für Schornsteinfeger

Die Öffnung des Marktes erzeugt nicht nur Existenzdruck, sondern wird auch zur Belebung der beruflichen Weiterbildung genutzt.

Das Schornsteinfegerhandwerk reagiert auf die neuen Anforderungen an den Berufstand und widmet sich in der Ausbildung nun auch dem Aufgabenbereich Lüftung und Hygiene. Gestandene Schornsteinfeger und Berufsneulinge vertiefen ihre Kenntnisse in den Bereichen Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie der Energieeinsparung im Bereich der Klima- und Lüftungsanlagen. Mit diesem Wissen können sie sich zur Fachkraft für Lüftung und Hygiene ausbilden lassen.

Die Aufgabenbereiche Lüftung und Hygiene gelten angesichts einer zunehmend anspruchsvollen energetischen Bauweise als neue Herausforderung für das Schornsteinfegerhandwerk. Die energetische Sanierung von Gebäuden in Form von Dämmung oder Abdichtung von Fassaden, Dächern oder Decken führt hinsichtlich der Raumlüftung oft zu verschiedenen Problemen. So ist beispielsweise wegen der starken Abdichtung von Gebäuden die Versorgung mit Verbrennungsluft und damit die Betriebssicherheit von raumluftabhängigen Feuerstätten nur schwer sicher zu stellen. Andererseits ist oft auch die ordnungsgemäße Funktion der Lüftung z.B. innenliegender Bäder oder Toiletten nicht mehr gegeben. Derartige Probleme sollen künftig auch von Schornsteinfegern behoben werden. Daher ist es das Ziel der erforderlichen Weiterbildung in diesem Bereich, Schornsteinfegerinnen und -feger bundesweit die theoretischen und praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, um sie zu Fachkräften für Lüftung und Hygiene auszubilden. Auf diese Weise soll langfristig ein energiesparender Betrieb von Lüftungs- und Klimaanlagen, die nachhaltige Erhöhung der Betriebssicherheit dieser Anlagen und die Verbesserung der Wohngesundheit (z. B. Vermeidung von Schimmelpilz) in Deutschland erreicht werden.

Hygrometer – keine Chance für Feuchtigkeit

Hygrometer
Zu hohe Luftfeuchtigkeit schadet nicht nur der Bausubstanz, es droht Schimmelbildung und eine teure Heizrechnung. Dabei kann die Luftfeuchtigkeit ganz einfach kontrolliert werden: Mit einem Hygrometer. Geeignete Geräte sind im Handel ab 5 Euro erhältlich. Die relative Feuchte im Raum sollte zwischen 40 und 60% liegen. Mit Hilfe eines Hygrometers können Sie sicherstellen, dass die Luftfeuchtigkeit zuhause im richtigen Bereich liegt.