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Veröffentlicht am 07.04.2013 in Caminus

Brennstoff Holz

Brennstoff Holz

Wird unser Wald jetzt verheizt?

Diese Frage darf man frohen Mutes mit einem eindeutigen „nein“ beantworten. Noch haben wir mehr Holzzuwachs als –einschlag und selbst wenn das Heizen mit Holz weiter zunimmt, wird dies auch in den nächsten zehn Jahren so sein. Wer mit Holz heizt, schadet dem Wald also in keiner Weise. Für ein gesundes Baumwachstum müssen die Wälder in regelmäßigen Abständen durchforstet werden. Das dabei gesammelte Holz bildet zusammen mit dem Bruchholz, das durch Schneelast oder Stürme anfällt, unser Heizmaterial.

Mit der Nutzung von Brennholz unterstützt man also indirekt das Wachstum des Waldes.

Auch was den Ausstoß an CO2 angeht, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Das für den Treibhauseffekt verantwortliche Gas entsteht bei jeder Art von Verbrennung. Beim Verbrennen von Holz wird jedoch nur so viel Kohlendioxid abgegeben, wie das junge Holz für sein Wachstum benötigt hat. Damit ist die CO2-Bilanz bei der Verbrennung von Holz durchaus ausgeglichen.

Wer also ausschließlich naturbelassenes und lufttrockenes Holz verbrennt, darf sich mit ruhigem Gewissen über seinen Kamin-, Kachel- oder Pelletofen freuen. Der Treibhauseffekt wird nicht verstärkt, es werden weder Schwefel noch Schwermetalle freigesetzt. Kurzum: Heizen mit Holz ist praktizierter Umweltschutz. Und sogar die Asche lässt sich als umweltfreundlicher Dünger im Garten verwenden.